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Gefahren im Haushalt

Elektrische Geräte

Fast jeder vierte Brand in Privathaushalten entsteht durch elektrische Haushaltsgeräte. Besondere Gefahren gehen dabei von Heizgeräten, Heizdecken, Heizkissen und Bügeleisen aus. Bei Verlassen eines Raumes müssen diese Geräte grundsätzlich ausgeschaltet werden. Aber auch von sich im Dauerbetrieb befindlichen Geräten, wie Kühlschränken oder Tiefkühltruhen, gehen gewisse Gefahren aus: neben einem Kurzschluss kann der über Jahre angesammelte Staub zu einem Hitzestau führen und das Gerät in Brand setzen.

Brände werden jedoch auch durch Fernseher, Hi-Fi-Anlagen oder Küchengeräte ausgelöst. Besonders problematisch ist, daß immer mehr Elektrogeräte im Stand-by-Modus betrieben werden, also jederzeit betriebsbereit sind. Dadurch wird nicht nur Strom verschwendet, sondern es erhöht sich auch die Brandgefahr.

Film "Brandursache Wäschetrockner"

Rauchen

Bei den Brandursachen steht Unvorsichtigkeit beim Rauchen mit an der Spitze. Immerhin raucht in 40 % der Haushalte in Deutschland mindestens eine Person. In der Tendenz neigen jüngere Menschen eher zum Rauchen als ältere. Das gilt vor allem auch für die „Zigarette im Bett“, die zu einer der häufigsten Brandursachen zählt. Doch auch ein unachtsam weggeworfenes Streichholz, nicht ausgeglühte Zigarettenasche im Mülleimer oder ein heruntergefallener Glimmstengel auf Sofa, Teppich oder Kleidung sind Auslöser für Brandkatastrophen.

Besonders fahrlässig ist es, in der Nähe von brennbaren Flüssigkeiten oder Gasen zu rauchen, etwa neben dem Putzschrank mit Brennspiritus und Waschbenzin, oder an der Werkbank, neben Lacktöpfen, Nitroverdünnung und anderen leicht entzündlichen Chemikalien. Die entstehenden Dämpfe könnten sich entzünden und eine Verpuffung auslösen.

Brennbare Flüssigkeiten und Spraydosen

Benzin, Heizöl, Lösungsmittel, Alkohol, Lacke und andere leicht entzündliche Flüssigkeiten stellen immer ein erhöhtes Brandrisiko dar. Das belegen unzählige Fälle, in denen sie im Haushalt durch Unvorsichtigkeit und unsachgemäße Lagerung explodiert oder in Brand geraten sind. Als Auslöser reicht bereits ein Bügeleisen, eine elektrische Heizung oder ein Ofen.

Spraydosen sind im erhitzten Zustand Sprengkörper. Sie gehören weder in die Sonne noch in die unmittelbare Nähe von Heizkörpern. Das gilt auch, wenn der Inhalt der Dose ein nicht brennbarer Stoff ist.

Feuerstellen und Heizgeräte

Kamine, Öfen und Heizstrahler sind oftmals der Ausgangspunkt von Bränden. Oftmals wird unterschätzt, wie stark die Wärmequellen Gegenstände in der unmittelbaren Umgebung aufheizen. Mindestens 50 cm sollte der Abstand betragen. Ist ein Gegenstand deutlich heißer als handwarm, dann muss der Abstand vergrößert werden. Feuer und Heizstrahler können darüber hinaus auch leicht entzündliche Flüssigkeiten in Brand setzen. So entwickeln zum Beispiel Benzin, Äther oder andere leicht brennbare Reinigungsmittel bereits bei Zimmertemperatur Dämpfe, die mit der Frischluft von Feuerungen angezogen werden und schlagartig zünden können.

Weihnachtsschmuck

In der Weihnachtszeit glänzen Wohnungen im festlich-romantischen Schimmer von Kerzenlicht und Christbaumbeleuchtung. In dieser besinnlichen Atmosphäre erhöht sich das Brandrisiko erheblich. Ein ausgetrockneter Weihnachtsbaum oder Adventskranz kann sich explosionsartig entzünden, eine umgefallene Kerze die Wohnung in Brand setzen.

Besondere Vorsicht ist bei Verwendung von Wachskerzen im Weihnachtsbaum geboten. Doch auch eine elektrische Weihnachtsbeleuchtung kann Wohnungen in Brand setzen. Meist spielt Leichtsinn die entscheidende Rolle. Brennende Kerzen und Weihnachtsbeleuchtung dürfen niemals unbeaufsichtigt bleiben. Wer es dennoch tut, handelt fahrlässig, bringt sich und andere in Gefahr und muss im Fall der Fälle selbst für die entstandenen Schäden haften.