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Rauchmelder

Warum Rauchmelder kaufen und installieren?                                                                                                 

Rund 40 Menschen verunglücken jeden Monat tödlich durch Brände. Die meisten davon in der eigenen Wohnung. Zwei Drittel der Brandopfer werden nachts im Schlaf überrascht. Hauptsächlich durch eine Rauchvergiftung stirbt die Mehrheit. Bereits wenige Atemzüge von Rauch- oder Brandgasen können tödlich sein. Ein Rauchmelder bemerkt auch nachts einen Brand, wenn Menschen und ihr Riechinstinkt schlafen. Ein Mann oder Frau riechen während einem Schlaf nämlich nichts!

Film über "Warum Rauchmelder"

Funktionsweise von optischen Rauchmeldern

Für den Einsatz im privaten Bereich wird meist der "optische Rauchmelder" angeboten, der manchmal auch als "Streulichtmelder" bezeichnet wird. Beide Begriffe leiten sich aus der Funktionsweise solcher Rauchmelder ab:

Im Inneren solcher Rauchmelder befinden sich eine Leuchtdiode, die ständig einen Lichtstrahl aussendet, und eine Fotodiode. Im Ruhezustand trifft der Lichtstrahl NICHT auf die Fotodiode - und der Rauchmelder gibt keinen Alarm.

Solche Rauchmelder arbeiten also mit optischen Elementen - daher der Begriff "optischer Rauchmelder".

Rauchmelder im Ruhezustand:

Tritt Rauch in den Rauchmelder ein, wird der Lichtstrahl abgelenkt (er wird "gestreut" - daher der Begriff "Streulichtmelder").

Die Fotodiode empfängt den Lichtstrahl und löst den Alarm aus.

Rauchmelder im Alarmzustand:

Aus dieser Funktionsweise ergibt sich ein Problem:

Die meisten Geräte können nicht unterscheiden, welche Art von Partikeln in das Innere gelangt ist. Starker Zigarettenrauch kann daher ebenso Alarm auslösen wie Staub, Kochdunst oder ein Wasserdampf-Schwall aus dem Badezimmer!

Vorsicht deshalb auch bei Billig-Rauchmeldern aus Bau- oder Supermarkt! Bei ihnen sind oft die Fliegengitter minderwertig oder fehlen sogar ganz. Die Folge: auch kleine Fliegen lösen gelegentlich Alarme aus.

Installationshinweise

Auch ohne handwerkliches Geschick sind Rauchmelder mit wenigen Handgriffen installiert. Schrauben und Dübel liegen in der Regel dem Gerät bei.   

Zu beachten sind:

  • Rauchmelder immer an der Zimmerdecke befestigen. Rauch steigt nach oben.
  • Gerät in der Rauchmitte oder mindestens 50 Zentimeter von den Wänden entfernt anbringen.
  • Rauchmelder stets in waagrechter Position befestigen. Dies gilt auch bei Dachschrägen.
  • Die Nähe von Luftschächten oder starker Zugluft meiden.

In welchen Räumen Rauchmelder installieren?

In Schlafräumen und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, sind in jedem Raum mindestens ein Rauchwarnmelder zu installieren. In Küchen oder anderen Räumen, in denen normalerweise starker Dampf, Staub oder Rauch entsteht, sollte man kein Gerät installieren. Hier kann es häufiger zu Fehlalarmen kommen. Jedoch können Wärmemelder in solchen Räumen eine Alternative sein.
Funkvernetzte Rauchmelder haben den Vorteil, dass alle Geräte auslösen und auch die Menschen warnen, die sich nicht in dem betroffenen Raum oder Bereich aufhalten.

Kauftipp: Auf die Qualität achten

Nur Rauchmelder mit einem CE-Zeichen, der Angabe “EN 14604″ und dem Vds-Prüfzeichen kaufen. Dadurch ist garantiert, dass das Gerät geprüft und qualitativ einwandfrei ist. Zudem empfiehlt es sich Batterien mit einer Lebensdauer von zehn Jahren zu kaufen. Dadurch erspart man sich den jährlichen Batteriewechsel und vermeidet Müll. Zuverlässige Rauchmelder sind im Elektrofachhandel, bei Sicherheitsunternehmen oder bei Brandschutzfirmen erhältlich.

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